Gestik, Mimik, Stimme

Gestik, Mimik und Stimme

Gestik und Mimik können der Veranschaulichung der Geschichte dienen. Ihr Ausdruck und auch Ihre Körperhaltung spiegeln das Miterleben des Textes und können so dessen Aussage und das Verständnis unterstützen, was gerade für jüngere Kinder und auch für Kinder mit Migrationshintergrund, die vielleicht noch nicht so gut Deutsch sprechen, hilfreich ist.

Diese gestalterischen Mittel sollten beim Vorlesen allerdings nur sparsam eingesetzt werden, um die Wirkung zu erhöhen. Im Vordergrund sollte immer die Geschichte stehen und nicht die/der Vorlesende selbst!

Ihre Stimme ist neben Mimik und Gestik das wichtigste Ausdrucksmittel beim Vorlesen und Erzählen. Bringen Sie stimmliche Mittel zum Einsatz, indem Sie zum Beispiel verschiedenen Personen verschiedene Tonlagen zuordnen, sie lauter oder leiser sprechen lassen, ihnen eine stimmliche Persönlichkeit geben. Es ist jedoch nicht unbedingt nötig - insbesondere nicht in einem Text mit mehreren Protagonisten - jeder Figur eine eigene Stimme zu geben.

Da gerät man als Vorleserin bzw. als Vorleser schnell durcheinander. Viel wichtiger ist es, dass Sie die Stimmung einer Äußerung und das dahinter stehende Gefühl (Freude, Angst, Wut, Enttäuschung) deutlich werden lassen.