Slideshow Institut 3

Institut für Lese- und Medienforschung

Publikationen und Materialien

Das Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen identifiziert neue Themen und Trends im Bereich der Lese- und Medienforschung und führt zahlreiche Untersuchungen und Evaluierungen durch. Rechts stehend finden Sie die Vorlesestudien des Instituts; über sämtliche Aufsätze, Studienergebnisse und Tagungsdokumentationen, die das Institut veröffentlicht hat, können Sie sich unten stehend informieren.


Die folgenden Publikationen des Instituts für Lese- und Medienforschung stehen als E-Book zum kostenlosen Download bereit:

Studienveröffentlichung "Alphabetisierung und Grundbildung am Arbeitsplatz. Sichtweisen im beruflichen Umfeld und ihre Potenziale" | Mainz 2015 

Chartbericht zum Ehrenamtlichen Engagement in der Leseförderung. Rolle, Qualifikation und Motivation. 04/2014

Konferenzband "Prepare for Life! Raising Awareness for Early Literacy Education" - Results and Implications of the International Conference of Experts 2013. 12/2013

Vorlesen im Kinderalltag - Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und Vorlesepraxis in den Familien. 10/2013

Die folgenden Publikationen des Instituts für Lese- und Medienforschung können Sie als Printversion direkt bei der Stiftung Lesen (Jürgen Franck, juergen.franck@stiftunglesen.de) bestellen:

Zukunft des Lesens – Was bedeuten Generationswechsel, demografischer und technischer Wandel für das Lesen und den Lesebegriff?

Publikation der Stiftung Lesen/2013

5,00 € zzgl. Porto/Versand

Außerschulische Leseförderung in Deutschland – Strukturelle Beschreibung der Angebote und Rahmenbedingungen in Bibliotheken, Kindertageseinrichtungen und kultureller Jugendarbeit

Schriftenreihe der Stiftung Lesen 11

5,00 € zzgl. Porto/Versand

Zeitschriftenlektüre und Diversität – Untersuchung zu sozialer Benachteiligung, Migrationshintergrund und Geschlechterdifferenz als Ursache für Lesedefizite von Hauptschülern

Schriftenreihe der Stiftung Lesen 10

5,00 € zzgl. Porto/Versand

Was geschieht beim Lesen im Gehirn? – Grundlagen und Erkenntnisse der Hirnforschung und ihre Relevanz für die Leseförderung

Schriftenreihe der Stiftung Lesen 09

5,00 € zzgl. Porto/Versand

Leseförderung in der digitalen Welt – Spiel- und Lernmodule zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Schriftenreihe der Stiftung Lesen 08

5,00 € zzgl. Porto/Versand

Lesefreude trotz Risikofaktoren – Eine Studie zur Lesesozialisation von Kindern in der Familie

Schriftenreihe der Stiftung Lesen 07

5,00 € zzgl. Porto/Versand

Lesen in Deutschland 2008

Kommentarband mit Beiträgen aus Forschung und Praxis

5,00 € zzgl. Porto/Versand

Für jede Bestellung wird eine Bearbeitungsgebühr von 4,00 € erhoben. Bei einer Bestellung mehrerer Exemplare richtet sich die Versandgebühr nach der Postgebühr des Gesamtgewichtes.

Vorlesestudien

Grundlagenforschung ©Stiftung Lesen

Zum Bundesweiten Vorlesetag führt die Stiftung Lesen gemeinsam mit DIE ZEIT und Deutsche Bahn eine Studie mit wechselnden Themen zum Vorleseverhalten in Deutschland durch.


Hier können Sie die Ergebnisse aller Vorlesestudien kostenlos herunterladen:

Vorlesestudie 2017: Vorlesen - aber ab wann? 

Vorlesestudie 2016: Was wünschen sich Kinder?

Vorlesestudie 2015: Vorlesen - Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln

Vorlesestudie 2014: Vorlesen macht Familien stark 


Vorlesestudie 2013: Neuvermessung der Vorleselandschaft

Vorlesestudie 2012: Vorlesen mit Bilder- und Kinderbuch-Apps

Vorlesestudie 2011: Die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern

Vorlesestudie 2010: Vorlesen und Erzählen in Familien mit Migrationshintergrund

Vorlesestudie 2009: Warum Väter nicht vorlesen

Vorlesestudie 2008: Vorlesen im Kinderalltag

Vorlesestudie 2007: Vorlesen in Deutschland

Hier finden Sie außerdem die Gesamtdarstellung aller Vorlesestudien aus den Jahren 2007 bis 2012:

Vorlesen im Kinderalltag: Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung
von Kindern und Jugendlichen und Vorlesepraxis in den Familien - Zusammenfassung und Einordnung zentraler Befunde der Vorlesestudien von Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn 2007-2012

Ehrenamtliches Engagement in der Leseförderung

Rolle, Qualifikation und Motivation

gebanntes Zuhören ©Marion von Vlahovits/SFZ Hemau

14,5 Pro­zent der 15-Jäh­ri­gen haben Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben (PISA 2013). 15,4 Pro­zent der Schüler und Schülerinnen der vierten Grund­schul­klassen erreichen im Lesen kein ausreichendes Lei­stungsni­veau (IGLU 2011). 12 Pro­zent der Grundschüler und Grundschülerinnen erreichen nicht die Mindeststandards im Lesen (Län­der­ver­gleich Institut für Qualitätsentwicklung im Bil­dungs­we­sen 2011). Diese Kennzahlen verdeutlichen Handlungsbedarf: Unter den Kindern und Jugendlichen wachsen neue Generationen von Personen mit fehlender Lesekompetenz heran. Vielen von ihnen wird möglicherweise auch in Zukunft aufgrund man­geln­der Le­se­­fä­hig­kei­ten eine zen­trale Voraussetzung für Bildung, Berufszugang und ge­sell­schaft­li­che Teil­habe fehlen. Eine umfassende Förderung der Lesekompetenz und Lesemotivation ist daher von Beginn an notwendig.


Neben Bildungsinstitutionen und non-formalen Einrichtungen kommt maßgeblich Familien eine Schlüsselrolle in der früh­kindlichen Sprach- und Lesesozialisation zu. Aber es bedarf weiterer Akteure, die kompensatorisch und ergänzend zu Familien und Bildungsinstitutionen in der Leseförderung aktiv sind, u. a. zur Verstärkung und Ausgestaltung von Angeboten non-formaler Bildungsakteure. Hierin liegt eine zentrale Rolle und bildungspolitische Aufgabe für ehrenamtlich Tätige. Deutschlandweit engagieren sich 71 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen (BMFSFJ (Hrsg.) (2012): Erster Engagementbericht 2012). In vielen der gesellschaftlichen Bereiche, in denen sich Ehrenamtliche in Deutschland engagieren, finden sich Angebote zur Leseförderung.

Die im Rahmen des Projekts „Erprobung und Evaluation von Regionalmodellen zur Leseförderung am Beispiel ehrenamtlicher Vorlesetätigkeit“, das vom 1.1.2010 bis zum 30.4.2013 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell gefördert wurde, aufbereiteten Daten stellen die Situation des ehrenamtlichen Engagements in Deutschland dar und analysieren diese in Bezug auf ehrenamtliche Tätigkeiten im Bereich der Leseförderung.

Die Studie zeigt die Bedeutung funktionierender und ausbaufähiger Netzwerke auf, die lokal, regional, überregional und bundesweit tätige Akteure in der Leseförderung miteinander verzahnen und Synergien schaffen. Die Stiftung Lesen geht diesen Schritt aktuell mit ihrem Netzwerk Vorlesen, das alle Leseinitiativen und Akteure deutschlandweit verbinden möchte (www.netzwerkvorlesen.de).

Die Studie steht im rechten Seitenbereich zum Download bereit.